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J. S. McDougall – tweetsmart

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J. S. McDougall – #tweetsmart: 25 Twitter Projects to Help You Build Your Community

Ein Buch über Twitter, noch dazu von O’Reilly, das muss ja cool sein. Oder?

„OK. I’ve got my Twitter account…now what can I do with it?“ Sound familiar? #tweetsmart provides the answer with 25 creative projects to help your business, cause, or organization grow. But this isn’t just another social media marketing book-it’s the anti-marketing how-to community-engagement book.

verspricht der Klappentext dem willigen Käufer. Klingt erst mal super; man beachte aber schon mal zur Vorsicht den Hinweis auf „business, cause or organization“ – denn zumindest an eine Zielgruppe richtet sich dieses Buch eigentlich nicht: die Einzelperson, den Selbstständigen, der seine Marke, seinen brand positionieren und stärken möchte.

Die Einleitung erzählt eine hübsche kleine Geschichte aus dem Leben des Autors, die sehr nachdrücklich transportiert, wie „echt“, wertvoll und authentisch die seltsame Kommunikation mit wildfremden Menschen selbst mit beschränkten Mitteln (wie z.B. 140 Zeichen) im Leben eines Menschen sein kann, wie bedeutungsvoll und das aus einer Prä-Internet-Perspektive. Das macht Spaß und setzt einen Erwartungsrahmen, der allerdings etwas ganz anderes beinhaltet als das Buch tatsächlich abliefert.

Der Untertitel des Buches lautet

25 Twitter Projects to Help you Build Your Community

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Alex Jahnke & Marcus Rauchfuß – Steampunk (kurz und geek)

steampunk

Steampunk – kurz & geek

Wenn Alex „Clockworker“ Jahnke und Marcus „Daily Steampunk“ Rauchfuß zusammen ein Buch schreiben, dann ist das Thema eigentlich nahe liegend: Steampunk.

Aber was genau ist Steampunk eigentlich, wie definiert man das, worin unterscheidet es sich von anderen Genres? Was macht diesen „Trend“ (ich setze das mal ganz bewußt in Anführungszeichen) so trendig, was grenzt ihn von Scifi, historischen Reenactern und anderen Retro-Spinnern ab? Wo liegt der Reiz, was macht Steampunk so besonders und interessant?

Diesen Fragen widmen sich die Autoren mit einem locker-flockigen Abriss über die Historie des Steampunk und die Vielfalt seiner Quellen und Inspirationen, von Jules Verne (und warum der dennoch keinen Steampunk schrieb) über William Gibson bis zu der Hackerspace-Bewegung.

Ein angenehm „unmodernes“ Verständnis von Höflichkeit, eine Vorliebe für (andere) Ästhetik im Design und der Spaß daran, Dinge selbst zu erschaffen, sind ebenso wichtige Elemente der Bewegung. Und Steampunk muss, auch das lernt der Leser, keineswegs eine Kreuzung aus victorianischem Habitus und Science-Fiction darstellen – längst etablieren sich andere Formen von historisch-kulturellen Mash-Ups, wie Dieselpunk, Atompunk und andere neue Subkulturen.
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O’Reilly: Flickr Hacks

Als zufriedene Flickr-Benutzerin war ich begeistert, als ich 2006 in einem Forum bei Flickr erfuhr, dass ein paar Programmierer sich daran gemacht hatten, die „Hacks“-Reihe von O’Reilly um einen recht umfänglichen Band zu Flickr zu ergänzen, und das was die beiden Macher an Bildbeispielen vorstellten, war hochinteressant. Also orderte ich das Buch und wartete. Und wartete. Und wartete. Doch es kam tatsächlich der Tag an dem das Buch dann wirklich erschienen war:

flickrhacks

Paul Bausch & Jim Bumgardner – Flickr Hacks
Tips & Tools for Sharing Photos Online

Hatte sich das Warten gelohnt? Ich bin zwiegespalten.

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Derrick Story – Digital Photography Pocket Guide

Derrick Story legt mit dem „Digital Photography Guide“ eine stark komprimierte Version seiner wichtigsten Tipps für den Einsteiger in die Digitalfotografie vor. Mit dem kleinen Büchlein, das bequem in die Hosentasche passt und mit seinem abwaschbaren, wenn auch nicht besonders robusten Pappeinband das eine oder andere Outdoor-Malheur überstehen sollte, ist man unterwegs gut gerüstet bei den wichtigsten Fragen, die auftreten können – von Belichtungszeit bis Weißabgleich.

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Digital Photography Pocket Guide, by Derrick Story

Dem ambitionierten Fotografen oder denen, die ihre Digitalkamera und auch deren Handbuch schon etwas genauer kennen, ist das knapp bebilderte und gut durchstrukturierte Büchlein nicht zu empfehlen. Auch liegt das Buch bislang nur in Englisch vor. Wen das nicht schreckt, der findet hier eine gute Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man sich mit den wichtigsten Features der eigenen Kamera vertraut macht und wozu all die tollen Programmfunktionen dienen oder dienen könnten; was es bei Motivauswahl und Belichtungen und Blenden in der digitalen Fotografie zu berücksichtigen gibt, sowie ein paar ganz nützliche „Quick-Reference“-Tabellen am Ende des Büchleins.

Wer sich detaillierter mit den Tücken wie den Möglichkeiten digitaler Fotografie befassen möchte, der wird eher im großen Bruder dieses Buches, „Digital Photography Hacks“ von Derrick Story, fündig.

Als Beispiel dafür, wie eine anwenderorientierte Einführung in digitale Kameras aussehen könnte, kann der „Digital Photography Pocket Guide“ dagegen bestens dienen – man wünscht sich förmlich eine Lokalisierung dieses Buchs für die eigene Muttersprache und vor allem Kamera.

Für den Einsteiger nach Überwindung der Sprachbarriere und Fachbegriffe sehr hilfreich, dürfte das Büchlein mit etwas Vertrautheit in der Materie schon bald seinen Nutzen für den ernsthaften Anwender verlieren; und wie viele Bücher in diesem Sektor kann es eben nur sehr allgemein schnell technisch veraltende Themen anreissen. Als Anreiz, die Möglichkeiten der eigenen „Digiknipse“ mit etwas fachkundiger Begleitung besser auszuloten, ist es aber bestens geeignet.

Bewertung: ★★★☆☆ 

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