Schlagwort-Archive: Post-Apokalypse

Alan Weisman – Die Welt ohne uns

Was wäre eigentlich, wenn die Menschen plötzlich verschwinden würden? Erobert die Natur alles zurück, was der Mensch in Jahrtausenden geschaffen hat? Welche Spuren bleiben von uns?

Das sind die Fragen, denen sich ein amerikanischer Autor und Journalistikprofessor in
weltohneuns

Alan Weisman – Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde

stellt.

Um diese Frage erschöpfend zu beantworten, hat er sich auf eine lange Forschungsreise rund um die Welt begeben, und er nimmt seine Leser dabei mit. Von den Ursprüngen der Menschheit in der afrikanischen Savanne, über die Höhlenstädte Kappadokiens, die Unterwelt von New York City, die blutweiderichbewachsenen Ufer Alaskas, den entmilitarisierten Streifen auf Zypern oder den Panamakanal, zum “großen pazifischen Müllstrudel”, der Architektur von Istanbul und den Ölfeldern von Texas, bis hin zur Voyager-Sonde reicht das Spektrum der Ziele, an denen er nach Erkenntnissen über den Menschen und seine Spuren auf diesem Planeten und im All sucht – was bleibt?
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Gerhard R. Steinhäuser – Unternehmen Stunde Null

Der Wissenschaftsjournalist Gerhard R. Steinhäuser schrieb 1973 diesen Roman, der zum Genre ‚post holocaust‚ zu rechnen ist, auch wenn bei ihm der Weltuntergang auf eher unerwartete Weise eintritt.

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Gerhard R. Steinhäuser: Unternehmen Stunde Null.

Anhand tatsächlicher Geschehnisse im 20. Jahrhundert entwirft er eine Welt, in der der magnetischen Nordpol seine Position sprunghaft verändert hat. Solche Polsprünge kommen in der Erdgeschichte häufiger vor und sind begleitet von einem kurzfristigen Zusammenbruch des Erdmagnetfeldes mit massiven Strahlungseinbrüchen. So auch hier.

Niemand, bis auf ein paar Ökospinner, hat die Zeichen gesehen oder die Lehren daraus ziehen wollen. Nur die als Verrückte verschrieene Handvoll Wissenschaftler haben sich die Mühe gemacht, sich auf die drohende Katastrophe vorzubereiten. Als sich der Untergang ankündigt, ergreifen sie die Flucht in ihr rettendes Domizil, eine Burg in den Alpen mit tiefen Höhlenkellern.

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Bruce Sterling – Schwere Wetter

Wir befinden uns irgendwo in den 30er Jahren des 21. Jahrhunderts. Die globale Klimakatastrophe ist eingetreten, Staaten haben keine Bedeutung mehr, Währung ist komplett virtuell und privatisiert und das Wirtschaftsgefüge entspechend chaotisch. Immer neue Epidemien mutagener Erreger von Cholera, Tbc und anderen jahrhundertealten Begleitern der Menschheit beuteln die ohnehin schon nur noch mit dem Überlebenskampf beschäftigten 8 Milliarden Lebewesen auf der Erde.

In dieses Szenario versetzt uns Bruce Sterling mit seinem Roman

heavyweather

„Schwere Wetter“ (Heavy Weather).

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Harry Harrison – New York 1999

Kaum zu glauben, dass dieser Roman (Originaltitel: „Make Room! Make Room!“) schon 1966, 6 Jahre vor dem ersten „Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit“ erschien, und auf deutsch 1969. Harrison schrieb eine Dystopie, die aus dem heutigen Blickwinkel umso beklemmender wirkt, weil so viele der Dinge die er sich ausdachte – oder prophezeihte – für weite Teile der Menschheit mittlerweile Realität sind. Im Zuge der ‚High 8000‚, einer ‚Auswahl guter Science Fiction‘, hat der Heyne-Verlag 1999

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Harry Harrison – New York 1999

noch einmal in überarbeiteter Übersetzung herausgegeben.

Harry Harrisons Szenario, das New York der Zukunft, ist von 40 Millionen Menschen bevölkert. Motorgetriebene Fahrzeuge gibt es nicht mehr, Telefone ebenfalls nicht, Nachrichten werden von Boten auf Tafeln ausgetragen.

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