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Pauline Gedge – Die Herrin vom Nil

Die Herrin vom Nil“ ist wohl der bekannteste Roman der kanadischen Schriftstellerin Pauline Gedge, und befasst sich mit der Lebensgeschichte der Pharaonin Hatschepsut, Tochter von Thutmosis I., Ehegattin von Thutmosis II und Regentin und Stiefmutter von Thutmosis III.

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Pauline Gedge: Die Herrin vom Nil

Im Zentrum des 1977 erstmals gedruckten Romans steht die Liebesgeschichte zwischen der Pharaonentochter, die das Land regieren wird, und dem einfachen, begabten Senmut, der zu ihrer rechten Hand heranwächst, während sie sich ihren Platz auf dem Thron erkämpft.

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Suzanne Frank – Die Prophetin von Luxor

Alles beginnt ganz harmlos. Die amerikanische Künstlerin Chloe besucht ihre Schwester, frisch gebackene Doktorin der Ägyptologie, in Ägypten und will ein paar schöne Tage verbringen, tolle Fotos machen, sich erholen und Spaß haben.

Ihre Schwester Camille ist in der Wüste auf einen Aufsehen erregenden Fund gestoßen – antike Papyri mit Zeichnungen von ungeahnter Klarheit, wenigstens 3000 Jahre alt, aber in einem Stil gemalt, der zu dieser Zeit völlig unbekannt war. Und so reist Camille aus Theben ab, während Chloe zu einer nächtlichen Lightshow im Tempel von Deir el-Bahari geht und dort in einer Kammer versteckt auf den frühen Morgen warten will, um Fotos zu schießen, wie sie sonst und mit amtlicher Erlaubnis unmöglich wären.

Doch es kommt anders als sie denkt…

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Suzanne Frank: Die Prophetin von Luxor

In der Tempelkammer der Göttin Hathor wird ihr schwindelig, und plötzlich dreht sich alles um sie.

Als Chloe wieder erwacht, ist sie blutüberströmt – und steckt im Körper einer der wichtigsten Priesterinnen Hathors, zu Zeiten Hatschepsuts, rund 3500 Jahre vor unserer Zeit. Chloes Seelenwanderung bleibt nicht ohne Folgen – der Körper der Priesterin hat plötzlich grüne Augen wie sie, große Füße und ist gewachsen – und das Schlimmste: obwohl sie jedes Wort versteht und bruchstückhaft auf die Erinnerungen von RaEmHetep, der Priesterin, zurückgreifen kann, weiß sie nicht was vor sich geht – und ihre Stimme verweigert den Dienst.

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Birgit Fiolka – Sit-Ra. Die Rache der weisen Frau

Die Schriftstellerin Birgit Fiolka interessiert sich schon seit ihrer Kindheit für das alte Ägypten und hat mehrere Romane geschrieben, die in der Pharaonenzeit spielen. Der Roman

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Birgit Fiolka: Sit Ra – Die Rache der weisen Frau.

erzählt die Lebensgeschichte der Prinzessin Sit-Ra, einer Tochter Echnatons. Ihre Amme – ebenfalls mit dem Namen Sit-Ra, deren Leben wird in Sit-Ra. Weise Frau vom Nil. aufgerollt – hinterlässt ihr Papyri mit Aufzeichnungen, die das Leben der jüngeren Sit-Ra auf ewig verändern. Die Prinzessin begreift, dass ihr Platz bei Hofe ist und sie die Geschicke Ägyptens nicht widerstandslos in die Hand der derzeitigen Herrscher legen kann. Sie muss ausziehen und ihren Thronanspruch geltend machen, obwohl es genau das ist, was sie nie wollte – damit das Land am Nil blühen kann.

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Hanns Kneifel – Hatschepsut

Eine der wohl umstrittensten und vielleicht auch mysteriöstesten Figuren der altägyptischen Geschichte ist die Pharaonin Hatschepsut, Tochter von Thutmosis dem I., Schwester und Gattin von Thutmosis dem II. und Ziehmutter und Gattin ihres Nachfolgers, Thutmosis des III. Ihre Regentschaft gilt als Blütezeit des Reichs am Nil, ihre Expedition in das sagenhafte, reiche Land Punt ist legendär, und dennoch scheint es, als hätten nachfolgende Generationen sich bemüht, sie aus den Annalen zu tilgen.

Hanns Kneifel versucht in seinem umfänglichen Roman eine Rekonstruktion des Lebens der Pharaonin Hushpeswa, oder Hatschepsut, von ihren Jugendjahren bis zu ihrem möglichen oder tatsächlichen Verschwinden von der Bildfläche der ägyptischen Geschichte.

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Hanns Kneifel – Hatschepsut: Die Pharaonin

Dabei gibt er sich sehr viel Mühe, die Authentizität dieser Epoche zu vermitteln. Einen Teil seiner Recherchearbeit belegt die Quellensammlung am Ende.

So gut wie alle Figuren des Romans sind historisch belegt, nur bei einigen Nebencharakteren nimmt sich der Autor die nötige künstlerische Freiheit, seine Geschichte dramaturgisch etwas auszuschmücken. So ist die wohl wichtigste Figur des Romans auch nicht Hatschepsut, sondern ihr Berater und Geliebter Senenmut, ohne dessen regelnde Hände in Kneifels Altägypten nichts rund liefe.

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