Schlagwort-Archive: Hamburg

Annemarie Lutz – Altrahlstedt an der Rahlau

Auf der Suche nach etwas Lokalgeschichte blieb ich in der Stadtteilbibliothek an diesem Buch hängen.

Altrahlstedt an der Rahlau: Heimatgeschichtliche Betrachtungen aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts

Altrahlstedt an der Rahlau

Rahlstedt, das Dorf an der Rahlau, war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Villenvorort für reiche Hamburger Kaufleute, und das sieht man teilweise auch heute noch an der Bebauung. Aus der 1920 aus verschiedenen Orten zusammengeschlossenen preußischen Gemeinde Rahlstedt wurde dann – wie bei so vielen Teilen Hamburgs – mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 ein Stadtteil Hamburgs.

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Boris Meyn – Der Tote im Fleet

Boris Meyn ist promovierter Kunst- und Bauhistoriker, und seine umfangreichen Kenntnisse über die Stadt- und Baugeschichte der Hansestadt Hamburg lässt er in

totefleet

Der Tote im Fleet

in einen historischen Kriminalroman einfließen.

Bevor es losgehen kann mit dem Roman, umreißt der Autor im Vorwort noch kurz die politische Lage – das historische Setting – im Hamburg des Jahres 1847, fünf Jahre nach der verheerenden Feuersbrunst, die das Antlitz der Stadt ein für alle Mal umgestaltet und Raum geschaffen hat für systematische Neubebauungen eines vormals mittelalterlich gegliederten Gemeinwesens.

Wenig später stapfen wir in einer kühlen Nacht mit dem Commissarius Hendrik Bischop entlang nebliger Kanäle, in Hamburg Fleete genannt, aus denen Arbeiter des Nachts einen Toten gezogen haben. Ertrunken, soviel steht fest, ist der Mann nicht – sein Schädel ist blutverkrustet. Und in seinen Taschen findet der Ordnungshüter zwei seltsame, farbige, neue Backsteine…

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Stefan Beuse – Gebrauchsanweisung für Hamburg

In das Herz der Hanseaten soll diese Gebrauchsanweisung für eine Stadt führen, die viel mehr ist als nur Deutschlands zweitgrößte Metropole oder Europas zweitgrößter Hafen – Hamburg, die schöne Kühle aus dem hohen Norden. Wie auch die Stadt sind die Einwohner als distanziert und unterkühlt verschrieen, und haben unter dem hanseatisch-dunkelblauen Jackett doch ein großes Herz, das nur für eine einzige Schönheit schlagt – ihre Heimat nämlich.

Warum das so ist, was den Hanseaten an sich prägt, weshalb etwas britisches Understatement nie verkehrt ist, und wie Elbe und Alster den Einwohner der Stadt mit den meisten Brücken Europas verzaubern, das will Stefan Beuse, selbst Zugereister (oder auch „Quiddje“ genannt), mit seinem Büchlein erkunden.

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Stefan Beuse: Gebrauchanweisung für Hamburg
(Überarbeitete Neuausgabe 2003)

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