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Terry Pratchett – Der Fünfte Elefant (Hörbuch)

Der 24. Scheibenwelt-Roman

Terry Pratchett – Der Fünfte Elefant
gesprochen von Dirk Bach

Das Buch

Sam Mumm wird von Lord Vetinari in seiner Eigenschaft als Herzog von Ankh zu einer Königskrönung nach Überwald entsandt. Angeblich „als Urlaub“. Lady Sybil, deutlich besser in Sachen Diplomatie tauglich als ihr Gemahl, reist ebenfalls mit, sowie ein Troll und ein Zwerg (Grinsi Kleinpo).  Feldwebel Angua, die ebenfalls mit von der Partie sein sollte, ist verschollen. Also begibt sich Mumm mitsamt einem von Vetinari ausgewählten „Berater“ auf den Weg in das Land, in dem Zwerge, Trolle, Werwölfe und Vampire in einer seltsamen Art Duldung gemeinsam existieren, und gerät natürlich mitten in ein Schlamassel aus Morden und Verschwörung. Zu allem Überfluss wurde die Steinsemmel gestohlen, eine uralte Königsinsignie der Zwergenwelt. Es stellt sich heraus, dass die Werwölfe, die wohl nicht ganz zufällig an eine blonde Herrenrasse mit einer Vorliebe für Schäferhunde erinnern, einen Putsch geplant haben, und es liegt an Mumm, diesen zu stoppen und die Steinsemmel wiederzufinden – dummerweise findet er sich aber plötzlich als Mordverdächtiger im Knast und muss fliehen…

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Walter Moers – Die Stadt der Träumenden Bücher (Hörbuch)

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Walter Moers – Die Stadt der Träumenden Bücher (Hörbuch)
vorgetragen von Dirk Bach.
Ungekürzte Fassung.

Der vierte Roman aus Zamonien.

Das Buch

„Eine Übersetzung aus dem Zamonischen“ nennt Walter Moers sein Werk, das die Geschichte einer Suche erzählt. Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz begibt sich auf eine Grand Tour, nachdem sein Dichtpate, Danzelot von Silbendrechsler, verstorben ist und ihm ein recht eigenartiges Erbe hinterlassen hat: einen Text, welcher von solcher Schönheit und sprachlichen Perfektion ist, dass alles andere dagegen verblassen muss. Dummerweise ist der Verfasser des Textes unbekannt, das einzige was Hildegunst weiss, ist, dass sich der Unbekannte auf Anraten von Danzelot nach Buchhaim begeben hat – in die Stadt der Bücher.

Buchhaim ist das Zentrum des zamonischen Bücherschaffens – hier leben Dichter, Agenten und Verleger, hier findet der Literaturbetrieb in all seiner Schönheit und Schrecklichkeit statt. Die Suche nach dem unbekannten Dichter führt den Lindwurm in abgewrackte Kaschemmen und finstere Antiquariate, die von mythischen Fabelwesen geleitet werden, zu Literaturlesungen und einem Platz voller vergessener Dichter, sowie in ein Nebelheimer Trompaunenkonzert, welches eine sehr weitreichende Wirkung (nicht nur) auf den Protagonisten hat.

Schliesslich aber landet Hildegunst auf verschlungenen Pfaden in der Unterwelt Buchhaims, in der düsteren Welt von Bücherjägern und Quallenfackeln, den gefährlichen Buchlingen, den Katakomben und tiefen Abgründen der Buchkultur Zamoniens, mithin in der Welt des Schattenkönigs. Wird Hildegunst seinen vermissten Dichter finden? Oder jemals wieder das Tageslicht erblicken?
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Walter Moers – Der Fönig (Hörbuch)

Frieg oder Krieden – eine Krage von Sein oder Nichtsein

Eines Tages erwacht der Fönig zum Gezwitscher einer Fohlmeise, eines Folibris und eines Faninchens. Ein Bliff in die Zeitung vermiest prompt den föniglichen Tag:

Frieg gegen Kranfreich? Ausgerechnet heute„, stöhnt der Fönig. „Wo doch heute Klohmarft ist!“ Tja, als Fönig hat man es nicht leicht: den ganzen Tag „K“ und „F“ vertauschen müssen, sich dabei nicht vertun dürken, und auch noch nebenbei ein Fönigreich regieren sollen! Aber flein beigeben? Niemals!

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Walter Moers – Der Fönig

So beginnt ein modernes ‚Moerschen‘ aus der Feder ebendieses Autors, Walter Moers, und nicht nur angesichts superfurzer Haare und der zu erwartenden Verwechslungen von Kiffen und Fikken ist das Ergebnis ein überaus zwerchkellbelastender fomödiantischer Märchenspass kür fleine und grosse Zuhörer.

Dirk Bach spricht das bei Eichborn/Lido verlegte Hörbuch so genialistisch und nahezu kehlerkrei, dass man bei dieser reiken Leistung vor lauter Lachen faum mitfommt bei den Gags, die das fleine bitterböse Märchen zu bieten hat… zu meffern gäb es eigentlich nur, dass das Stüff am Ende viel zu furz ist und der Spaß zu schnell vorbei. Ansonsten ein absolut sinnloses, lustbetontes, spaßiges Fleinod der Hörspielfunst, das einkach Laune macht – sehr zu empkehlen, vor allem kür erwachsene Märchenkans.

Bewertung: ★★★★★ 

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