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Desmond Bagley – Der Transport

Ein gigantischer Transformator soll quer durch ein tropisches westafrikanisches Land zu einer Oase in der Wüste gebracht werden. Das Land, das Desmond Bagley beschreibt, ist ein fiktives, und doch erinnert es an so einige bekannte Staaten der Region einschließlich ihrer politischen Verwicklungen, insbesondere an Nigeria.

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Desmond Bagley – Der Transport

Mit Postkolonialismus, korrupter Regierung, Militärputsch und rivalisierenden Stämmen müssen die Europäer, die ihre wertvolle Fracht termingerecht mit einem riesengroßen Spezial-Tieflader ans Ziel bringen sollen, genauso fertig werden wie mit den widrigen geografischen Umständen.

Da kann es auch schon mal vorkommen dass eine in den Karten stehende Straße oder wichtige Brücke leider bis heute nicht fertig gestellt wurde.

Im Lauf der Zeit gerät der Transport unter der Aufsicht von Neil Mannix mehrfach in die Hände rivalisierender Gruppierungen, und wird schließlich bei den mitziehenden Einheimischen fast zu einem Objekt religiöser Verehrung… die Karawane rund um den Schwertransport zieht als heiliger Trek durch das krisengeschüttelte Land, was sich auch im Originaltitel, „Juggernaut“ (Doppelbedeutung: Schwertransport, aber auch: Götze, Moloch) widerspiegelt.

Eine actiongeladene Tour de force durch die Hitze Afrikas, ein klassisches Abenteuer in einer unvergleichlichen Umgebung, wie so oft gekonnt in Szene gesetzt von einem Meister des Action-Thrillers – filmreife Unterhaltung.

Bewertung: ★★★★☆ 

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Pepetela – Jaime Bunda, Geheimagent

Nicht alles was anders ist, ist originell, könnte die Kurzfassung meiner heutigen Rezension lauten. Oder auch: Klischees 101. Quer durch die Medien bekam

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Pepetela – Jaime Bunda, Geheimagent

gute Noten ausgestellt, wurde wohlwollend beim Deutschlandfunk rezensiert und galt als *die* Leseempfehlung für aufgeschlossene Krimifans schlechthin.

Wer ist dieser Jaime Bunda, dessen Name nicht zufällig nach James Bond klingt? Jaime kommt aus einer angesehen Familie, hat Vitamin B, wie man so schön sagt, und sitzt deswegen mit seinem breiten Hintern, dem er den Spitznamen „Bunda“ verdankt, unkündbar auf einem Praktikantenposten im verzwickten Filz aus Militär und Bürokratie, der das postkoloniale Angola beherrscht.

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