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Khaled Hosseini – A Thousand Splendid Suns

Khaled Hosseini hat mit seinem Erstling, The Kite Runner, weltweit die Leser bezaubert. Sein zweiter Roman, A Thousand Splendid Suns (deutsch: Tausend strahlende Sonnen), führt erneut nach Afghanistan.

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Khaled Hosseini – A Thousand Splendid Suns

Drei Jahrzehnte umspannt seine Geschichte, von Mariam und Laila, die beide mit demselben Mann verheiratet sind, der sie missbraucht und misshandelt und einsperrt, drei Jahrzehnte die geprägt sind vom anti-sowjetischen Dschihad, dem Bürgerkrieg und der Tyrannei der Taliban.

Mariam ist die uneheliche Tochter eines Geschäftsmannes, die mit 15 in die Ehe mit dem 25 Jahre älteren Rasheed gezwungen wird. Als sich herausstellt, dass sie keine Kinder bekommen kann, wird er ihr gegenüber immer brutaler, und 18 Jahre später bringt er das Mädchen Laila mit ins Haus, eine 14jährige, die ihre eigenen Gründe hat seine zweite Ehefrau zu werden – sie trägt das Kind eines anderen unter dem Herzen, welches sie Rasheed als seines verkaufen muss, will sie überleben. Ihre Familie kam im Krieg ums Leben und die einzig anderen Optionen sind Verhungern oder Prostitution.

Zunächst Feinde, werden Mariam und Laila vor dem Hintergrund des Krieges, der ihr Land durchzieht, zu Verbündeten und Freundinnen, die versuchen, aus ihrem kaputten Leben das Beste zu machen gegen die Behinderungen, die ihre Gesellschaft ihnen in den Weg legt.

Das Buch kam durch den Cooks Book Club auf meinen Lesestapel, und wie schon Amulya Malladis Serving Crazy with Curry hätte ich mir diesen Roman ohne den Anlaß sicher nicht selbst als Lektüre ausgewählt. Die Kritiken auf dem Einband waren allerdings vielversprechend, vollmundig wird da die erzählerische Kraft Hosseinis gepriesen, und auch bei Amazon lesen sich die Kritiken (zumindest in Deutschland) ausnahmslos wie begeisterte Fanpost – großartig, toll, einzigartig, super.

Ein Urteil das ich absolut nicht nachvollziehen kann.
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Vera Bohle – Mein Leben als Minenräumerin

Eine junge Frau mit einem Job als Cutterin und Journalistin in einem bekannten deutschen Politikmagazin beschließt, ihr Leben umzukrempeln. Sie will nicht immer nur über das Elend der Welt berichten, sie will mit anpacken, die Mißstände nicht nur sehen, sondern auch verbessern. So wird sie Minenräumerin, Sprengstoff- und Waffenbeseitigungsexpertin. Als Frau ist sie dabei eine absolute Exotin sowohl in ihrem Beruf als auch in den Gebieten, die sie bereist.

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Vera Bohle: Mein Leben als Minenräumerin

Ihr Bericht beginnt mit einer Räumaktion in einem Grenzdorf in Afghanistan, und schon beim Lesen der ersten Seiten bleibt einem der Atem weg. Ihr Job ist lebensgefährlich, und die Tatsache, dass sie dabei auch gegen die Borniertheit und Dummheit der Menschen ankämpfen muss, denen sie helfen will, gegen Waffenhändler, Politiker, und auch gegen unsägliche Bürokratie, ist bei aller Abenteuerromantik blitzartig ernüchternd.

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