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Chuck Palahniuk – Lullaby

Die Geschichte beginnt mit einer Immobilienmaklerin der besonderen Art – sie verkauft Häuser, in denen es spukt. So richtig spukt, und das ist wichtig. Wenige Wochen, nachdem ihre Klienten das Haus bezogen haben – wunderschöne, alte, mit Antiquitäten ausgestattete Häuser und Villen – wollen sie nämlich Hals über Kopf wieder ausziehen und das Haus verkaufen. Wer möchte auch schon das Gesicht eines Toten neben sich in der Badewanne sehen, die sich plötzlich mit Blut füllt, oder nachts Grauen erregende Schreie hinter der Wand hören…

Da niemand ein Verlustgeschäft machen will beim Verkauf, bleibt das kleine Geheimnis zwischen Hausbesitzer und Makler – und schon ist das Objekt erneut teuer an den nächsten Kunden verkauft.

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Chuck Palahniuk – Lullaby

Nebenbei erfahren wir, dass die Maklerin für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig sein wird, und schon wechseln wir zu Carl. Carl ist Journalist, lebt einsam in einer kleinen Wohnung, und geht langsam am alltäglichen Lärm des Lebens kaputt, einer akustischen Umweltverschmutzung, die ihn ebenso plagt wie ein furchtbarer Schmerz in seinem Inneren. Vor Jahren verlor er über Nacht Frau und Kind. Und bei seiner Arbeit als Reporter findet Carl heraus, dass der plötzliche Tod seiner Familie damit zu tun haben könnte, dass er ihnen ein bestimmtes Gedicht, ein afrikanisches Lied, aus einem Buch vorgelesen hat. Ein Wiegenlied, ein Lullaby. Immer mehr Fälle von plötzlichem Kindstod macht er ausfindig, in denen das Buch noch aufgeschlagen auf der Seite mit dem Gedicht im Kinderzimmer liegt. Was hat er entdeckt?

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