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Christopher Hinz – Paratwa (Paratwa 3)

Mit
paratwa

Christopher Hinz: Paratwa
(3. Roman der Paratwa-Saga)

findet die Paratwa-Trilogie (auf dem Rückentext schönfärberisch und fälschlich als „Saga“ betitelt) ihren Abschluss.

Wer bis hierhin durchgehalten hat, wird mit einer wahrhaft phantastischen Geschichte belohnt, bei der ich leichte Zweifel habe, ob sie vom Autor bereits beim Entwurf des ersten Teils so angelegt wurde, aber das spielt für die Auflösung nur insofern eine Rolle, als sie den Blickwinkel, aus dem man den Handlungsverlauf betrachtet, plötzlich völlig verändert – und ich hätte mir zumindest kleine Hinweise darauf in den anderen Romanen gewünscht.

Tatsächlich ist Paratwa wegen dieser vollkommen anderen Perspektive der wohl stärkste Band der Trilogie.

Aber der Reihe nach…
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Christopher Hinz – Ash Ock (Paratwa 2)

Der zweite Band der Paratwa-Trilogie ist – wie so viele zweite Bände von Dreiteilern – nicht viel mehr als ein Lückenbüßer zwischen dem ersten und dem dritten Teil, zwischen Auftakt und Finale. Und leider merkt man das

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Christopher Hinz: Ash Ock
2. Roman der Paratwa-Saga

überdeutlich an.

Rund 50 Jahre sind seit den Geschehnissen aus Killer aus dem Eis vergangen, genau die Zeit, die die Helden der Geschichte, Nick und Gillian, erneut in Stasis verbringen sollten, die Zeit, die die Menschheit glaubte noch zu haben, ehe der Angriff der Paratwas kommen sollte.

Doch bis der Leser Gillian und Nick trifft, führt Hinz uns zunächst in die Welt von Corelli-Paul Ghandi, der zum Helfershelfer und Geliebten einer der Hälften von Sappho, der ersten Ash-Ock-Paratwa wird, und ihr hilft, die Menschheit langsam und unbemerkt zu unterwandern. Wir lernen Susan Quint kennen, die sich in diesem Roman eigentlich durch nichts auszeichnet außer durch eine serienreife Flucht, die aber für den späteren Handlungsverlauf von Bedeutung sein wird. Wr lernen einen ganz neuen Typus Paratwa kennen, und dann ist da noch der Löwe von Alexander, Anführer einer Gruppe von Cousteaus, der einmal auf den Namen Jerem hörte…
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Christopher Hinz – Killer aus dem Eis (Paratwa 1)

Schon länger lag die Paratwa-Trilogie von Christopher Hinz auf meinem Lesestapel, und als ich endlich dazu kam sie zu lesen, ließen sich die vielen begeisterten Rezensionen bei Amazon USA wie Deutschland vielversprechend an, ja Hinz hatte für den Einstiegsband in die Trilogie sogar einen Compton Crook Award verliehen bekommen.

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Christopher Hinz – Killer aus dem Eis
Band 1 der Paratwa Trilogie

Nach knapp 100 Seiten rieb ich mir verwundert die Augen. Nach 120 Seiten beschloss ich, die Rezensionen bei Amazon noch einmal zu lesen. Konnte es wirklich an der Übersetzung von Dagmar Kreye und Abel Miser liegen, dass ich mit diesem Vertreter der klassischen Hard Science Fiction, die ich normalerweise schätze, so gar nicht warm wurde? Oder war es eine etwas zu offensichtliche Reminiszenz an Terminator, ein Effekt, der bei einem 4 Jahre nach dem ersten Terminator-Film erschienen Buch möglicherweise ganz unbewusst vom Autor eingeflochten wurde?
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