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Patricia Cornwell – Trace

Der 13. Roman der Kay-Scarpetta-Reihe

Nach Blow Fly war ich mir nicht sicher, ob ich

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Patricia Cornwell: Trace

wirklich lesen wollte.

Das Urteil gibt es ausnahmsweise vorab statt am Ende: Der Roman war nicht so grottenschlecht wie Blow Fly, es findet eine Rückbesinnung auf die alten Werte (forensische Ermittlungen und Kay Scarpetta im Mittelpunkt) statt, und größtenteils ist die Story spannend. Dennoch erreicht Trace nicht das Niveau der ersten 10 oder 11 Scarpetta-Romane und ist nur hartgesottenen Cornwell-Fans zu empfehlen.

Das geht schon damit los dass der Roman – wie auch Blow Fly in der dritten Person geschrieben – ewig lang braucht bis wirklich etwas Aufregendes passiert. Immerhin, schon in den einleitenden Zeilen sitzt Scarpetta mit Marino im Auto und kehrt an den Ort ihres vorherigen Wirkens, Richmond, Virginia, zurück.
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Patricia Cornwell – Blow Fly

Der 12. Roman der Kay-Scarpetta-Reihe

Bis heute (2007) hat Patricia Cornwell ingesamt 15 Romane um Serienheldin Kay Scarpetta geschrieben – eine Serie, die mit The Last Precinct im Jahr 2000 eigentlich abgeschlossen schien.

Umso mehr erstaunte es mich, als 2003 ein weiterer, der 12. Roman der Reihe, nämlich Blow Fly erschien, doch bereits nach den ersten paar Seiten stellte ich das Buch wieder weg. Elf Romane hindurch trug Scarpetta die Story als Ich-Erzählerin vor, garniert mit ihren Anmerkungen etwa zum Benehmen von Pete Marino, oder dem Leben ihrer Schwester und ihrer Nichte – in Blow Fly jedoch wird die Handlung in der 3. Person geschildert, und die ersten Seiten rissen spannungsmässig nicht im mindesten vom Hocker. Tatsächlich hatte ich den Eindruck dass

blowfly

Patricia Cornwell: Blow Fly

gar nicht aus der Feder von Cornwell stammte, sondern von irgendjemand anderem, der sich der Figuren bediente und versuchte etwas eigenes, vollkommen anderes daraus zu stricken.
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