Archiv der Kategorie: Bourdain, Anthony

Anthony Bourdain – So koche ich

In diesem Buch beschreibt Anthony Bourdain, wie ein Laie zu Hause Gerichte wie die der Küche des Les Halles, wo er einige Jahre Küchenchef war, mit viel Vorbereitung und wenig finalem Aufwand auf (semi-) professionellem Niveau selbst herstellen kann.

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Anthony Bourdain – So koche ich.
Im Les Halles, New York

Geschrieben ist das Werk, als würde Tony himself direkt zum Leser als Kochlehrling sprechen, in einem auf Deutsch manchmal etwas befremdlich anmutenden Duktus, was auch an der Problematik liegen könnte, seinen Slang in eine andere Sprache zu übertragen. In der gewohnt rotzigen, kerligen Art, die er zu kultivieren pflegt, mit ein bisschen Flair im Stil von „ein Koch erscheint nur dann nicht zur Arbeit wenn seine Mama gestorben ist oder er mit den Füssen voraus rausgetragen werden muss“, führt Bourdain den Leser durch das kleine und grosse Kücheneinmaleins einer professionell arbeitenden Küche, von Mise-en-place (zu lauter Lieblingsmusik, was bei ihm zu einer Zen-Übung wird) über Kalbsfond und demi-glace bis zu den Höhen und Tiefen der klassisch-französischen (Fleisch-) Küche.
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Anthony Bourdain – Geständnisse eines Küchenchefs

Was Sie über Restaurants nie wissen wollten

Bis zu einem traumatischen Erlebnis in Frankreich – als seine Eltern den am liebsten Hacksteak mit Ketchup vertilgenden Sprößling kurzerhand mit einem Stapel Comics ins Auto einsperrten, um endlich mal in Ruhe gediegen Essen gehen zu können – war Anthony Bourdain, ungeachtet seiner französischen Wurzeln, ein kulinarisch völlig ungebildetes amerikanisches Durchschnittskind. Das sollte sich nach dem Verzehr einer meeresfrischen Auster in der Bretagne schlagartig ändern.

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Geständnisse eines Küchenchefs:
Was Sie über Restaurants nie wissen wollten

Bourdain suchte sich seinen Weg in die Gastronomie, jobbte in kleinen Pinten in Cape Cod, machte einen Abschluß am Culinary Institute of America (CIA), als dieses noch – nach seinem Bekenntnis – hauptsächlich für Kantinen und Großküchen ausbildete und Reduktionen unbekannt waren – und arbeitete sich vom Tellerwäscher zum Spitzenkoch empor. Seine Lebensgeschichte präsentiert er auf einem Silbertablett – gewürzt mit viel bitteren Wahrheiten über die harten, oft unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Gastronomie und einem kaum zu bändigenden Lebenswillen, einer Freude an seiner Tätigkeit, die alles überstrahlt.

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